Es gibt Organisationen, die einfach gute Arbeit machen. Und dann gibt es Organisationen wie Capacity, die den Unterschied zwischen Theorie und echter Wirkung verstanden haben.
Seit 2015 unterstützt die Zürcher Non-Profit hochqualifizierte Geflüchtete und Migrant:innen dabei, in der Schweiz beruflich Fuss zu fassen. Nicht mit gut gemeinten Programmen, die im Leerlauf enden – sondern mit messbaren Erfolgen, starken Unternehmenspartnerschaften und einem Ansatz, der funktioniert.
Wir sind stolz, Capacity ab sofort als Partner an unserer Seite zu haben.

Logo: www.capacity.swiss
Das Problem, das Capacity löst
Stell dir vor: Du hast einen Masterabschluss, jahrelange Berufserfahrung in deinem Fachgebiet, sprichst mehrere Sprachen. Dann kommst du in die Schweiz – und landest in der Langzeitarbeitslosigkeit oder arbeitest weit unter deiner Qualifikation.
Das ist keine Ausnahme. Das passiert tausendfach.
Warum? Nicht weil die Kompetenzen fehlen. Sondern weil:
- Der Schweizer Arbeitsmarkt für Aussenstehende schwer zu durchschauen ist
- Netzwerke fehlen, die im Schweizer Recruiting entscheidend sind
- Kulturelle Codes und Erwartungen unklar bleiben
- Arbeitgeber Potenzial übersehen, weil Lebensläufe "anders" aussehen
Capacity sagt: Das ist verschwendetes Talent. Und verschwendetes Talent ist schlecht für alle – für die Betroffenen, für die Wirtschaft, für die Gesellschaft.
Was Capacity anders macht: Zwei Programme, die wirklich funktionieren
1. Access Fast Track – Arbeitsmarktintegration mit System
Access Fast Track ist nicht irgendein Integrationsprogramm. Seit 2023 ist es ein Projekt von nationaler Relevanz für das Staatssekretariat für Migration (SEM) – eine Anerkennung, die zeigt: Hier funktioniert etwas.
Das Konzept:
- 2-monatiges strukturiertes Programm für hochqualifizierte Jobsuchende
- Massgeschneiderte Workshops zum Schweizer Arbeitsmarkt, Bewerbungsprozessen, Networking
- 1:1 Talent Coaching
- Mentoring durch erfahrene Fachleute der Capacity-Unternehmenspartner – wie beispielsweise aus UBS, Johnson & Johnson, Generali Schweiz, Sika und anderen
- Networking-Events, die Räume für echte Zugehörigkeit schaffen
Was Teilnehmende lernen:
- Wie der Schweizer Arbeitsmarkt wirklich funktioniert (nicht wie er funktionieren sollte)
- Wie man sich bewirbt, networkt, verhandelt – nach Schweizer Spielregeln
- Welche kulturellen Codes im Business-Kontext wichtig sind
- Wie man die eigenen Stärken kommuniziert, ohne arrogant zu wirken
2. LEAP into Self-Employment – Der Weg in die Selbstständigkeit
Nicht jede:r will angestellt sein. Viele Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund bringen unternehmerische Erfahrung mit – aus ihren Herkunftsländern oder aus der Notwendigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.
LEAP (nächste Durchführung in Planung) unterstützt diesen Weg:
- Professionelle Business-Planung statt vager Ideen
- Rechtliche und administrative Guidance für den Schweizer Kontext
- Mentoring durch erfahrene Unternehmer:innen
- Realistische Einschätzung von Marktchancen und Risiken
Das Ziel: Tragfähige Selbstständigkeit, nicht gescheiterte Experimente.
Die Partner hinter Capacity: Warum sich Top-Unternehmen engagieren
Die Partnerschaft mit Capacity ist keine PR-Massnahme. Unternehmen wie UBS, Johnson & Johnson, Generali Schweiz, Sika und andere investieren Ressourcen: Zeit ihrer Mitarbeitenden, Mentoring-Stunden, Know-how.
Warum machen sie das?
1. Employee Engagement und Purpose
Mitarbeitende, die als Mentor:innen bei Capacity aktiv sind, schätzen das sinnstiftende Engagement und die konkrete Wirkung ihrer Arbeit. Sie berichten, dass sie durch ihr Engagement neu darüber nachdenken, wie diese Talentgruppe für Arbeitgebende sichtbarer und auf dem lokalen Arbeitsmarkt besser anerkannt werden kann.
2. Gesellschaftliche Wirkung
Integration funktioniert über Arbeit. Wer Menschen Perspektiven gibt, investiert in soziale Stabilität. Das ist nicht nur moralisch richtig – es ist auch wirtschaftlich klug.
3. Talent-Zugang in einem engen Arbeitsmarkt
Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist real. Capacity erschliesst einen Talent-Pool, den viele Unternehmen übersehen: hochqualifizierte Menschen, die bereits hier sind, arbeiten wollen und dürfen – aber nicht reinkommen.
4. Messbare Diversität statt Lippenbekenntnisse
Diversity-Statements sind einfach. Diverse Teams aufbauen ist schwer. Capacity liefert: vorbereitete Kandidat:innen mit internationaler Erfahrung, kultureller Kompetenz und nachgewiesener Resilienz.
Die Zahlen: Was Capacity erreicht hat
Seit 2015 hat Capacity:
- Tausende Stunden freiwilliges Engagement mobilisiert
- Teilnehmende aus fast allen Schweizer Kantonen unterstützt
- Ein Netzwerk von Top-Unternehmen aufgebaut, die teilweise aktiv rekrutieren
- Messbare Integrationsquoten erreicht (genaue Zahlen auf capacity.swiss)
Das ist keine Theorie. Das sind Menschen, die jetzt in ihrem Fachgebiet arbeiten – als Ingenieur:innen, IT-Spezialist:innen, Business Analysts, Project Manager:innen.
Warum wir Partner sind – und was das bedeutet
Bei Including YOU! glauben wir an Sichtbarkeit für alle, die übersehen werden. Capacity macht genau das – für hochqualifizierte Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund.
Unsere Partnerschaft bedeutet:
- Mehr Sichtbarkeit – Capacity-Teilnehmende bekommen Zugang zu unserer Jobplattform und unserem Netzwerk von Arbeitgebern, die Diversity wertschätzen
- Gegenseitige Verstärkung – Access Fast Track-Teilnehmende können sich über Including YOU! zusätzlich sichtbar machen und ihre Chancen erhöhen
- Stärkeres Netzwerk – Arbeitgeber, die bei uns inserieren, erreichen automatisch auch Capacitys motivierten Talent-Pool
- Gemeinsame Mission – Wir beide glauben: Es zählt, was du kannst – nicht woher du kommst
Warum das wichtig ist – über diese Partnerschaft hinaus
Die Schweiz steht vor einem demografischen Wandel und einem zunehmenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig leben hier zahlreiche hochqualifizierte Menschen, die ihr Potenzial nicht entfalten können.
Das ist absurd.
Capacity zeigt seit 10 Jahren, dass es anders geht. Dass Integration funktioniert, wenn man es professionell angeht. Dass Unternehmen und Geflüchtete/Migrant:innen nicht unvereinbar sind, sondern Partner sein können.
Die wichtigsten Learnings aus Capacitys Arbeit:
1. Qualifikation ist da – Zugang fehlt
Es mangelt nicht an qualifizierten Menschen. Es mangelt an Brücken zwischen ihnen und dem Arbeitsmarkt.
2. Mentoring wirkt
Wenn zum Beispiel jemand bei J&J sagt, "so funktioniert es in der Schweiz", hat das mehr Gewicht als jedes Bewerbungstraining.
3. Die Zusammenarbeit erzeugt konkrete Wirkung
Die Partner von Capacity machen das nicht aus Charity. Sie machen es, weil die Zusammenarbeit konkrete Wirkung erzeugt – für Teilnehmende und für die Mitarbeitenden, die als Mentor:innen aktiv sind.
4. Community matters
Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, brauchen einander. Capacity schafft diese Räume.